• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Aktionsprogramm für Demokratie und Toleranz

Die Werte von Demokratie, Toleranz, Freiheit und Gerechtigkeit sind nicht selbstverständlich. Sie müssen von den Bürgerinnen und Bürgern immer wieder neu gestiftet und mit Leben gefüllt werden. Es reicht kein Aktionismus. Es bedarf eines ständigen Prozesses, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Daher sollen mit diesem Entwurf eines Aktionsprogramms kurzfristige Maßnahmen gebündelt, mittel- und langfristige Ziele definiert sowie einzelne Instrumente zur Zielerreichung beschrieben werden.

 

Die Prävention steht im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Dafür werden zusätzliche Projektmittel des Landes Nordrhein-Westfalen bereitgestellt.

Dieses Aktionsprogramm knüpft an viele effektive Angebote in der Stadt an. Dazu gehören u.a. Angebote, die Begegnungen, Zusammenarbeit und Auseinandersetzung in multinationalen Zusammenhängen ermöglichen, z. B. Projektwochen, Austauschprogramme, multikulturelle Veranstaltungen und Feste. Außerdem gibt es bei Freien Trägern, in Initiativen und politischen Gruppen, in Schulen und Jugendzentren seit Jahren Projekte gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Ausgrenzung. Diese Einrichtungen und Angebote sind besonders zu fördern, da dort auch rechtsorientierte Jugendliche erreichbar sind und zur direkten Auseinandersetzung mit diffusen Ängsten und Ressentiments gebracht werden können.

 

Der Rat der Stadt Wuppertal hat sich in seiner Sitzung am 18.09.2000 deutlich für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage ausgesprochen, sich von intolerantem, gewaltbereitem und undemokratischen Handeln distanziert und der Verwaltung zahlreiche Projektideen für Aktionen gegen rechtsextremistische Gewalt und Ausländerfeindlichkeit gegeben. Auch an diese Beschlüsse knüpfen wir an. Dieses Aktionsprogramm ist keine abschließende Aufzählung von Maßnahmen, sondern soll Ideen für ein praktisches und vernetztes Handeln geben.

Vernetztes Handeln bezieht neben den Schwerpunkten Jugend, Soziales, Sport, Bildung und Kultur insbesondere Fragen der Stadtentwicklung mit ein. Wir müssen durch Maßnahmen der Stadt(teil)entwicklung ein friedliches Miteinander fördern. Wir brauchen Plätze für Begegnung und Feste, wir brauchen eine Wohnstruktur, in der sich die Bewohnerinnen und Bewohner wohnlich und verantwortlich fühlen, wir brauchen eine Infrastruktur, die die Lebensqualität der Menschen in den Mittelpunkt stellt. Wir müssen insbesondere die Innenstadtbezirke attraktiver gestalten und einer weiteren Verstärkung als Armutsgürtel wirkungsvoll entgegentreten.

Alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Institutionen, Vereine und Verbände sind aufgefordert, sich in ihrem Bereich im Sinne der Aktion für Demokratie und Toleranz einzumischen und einzubringen.

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

    • Folge uns