• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

  • Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

Aktionsprogramm für Demokratie und Toleranz

Individuelle Ebene

  • Bearbeitung  von Aggressions- und Unzufriedenheitspotentialen (Beratungsangebote, Deeskalations- und Antiaggressionstraining, schulische und berufliche Förderung u.ä.)
  • Vermittlung von Wissen und Information (thematische Angebote, wie Ausstellungen, Lehrmaterial, Theater, Film u.ä., Projekte an Schulen und in Bildungseinrichtungen)
  • Schaffung von Begegnungs- und Auseinandersetzungsebenen
  • Schaffung von alternativen Freizeitangeboten
  • Schaffung von Partizipationsmöglichkeiten

Arbeit auf Gruppenebene

  • Angebote für alle Generationen
  • Arbeit auf Basis gemeinsamer Interessen und Ziele
  • Präventionsangebote
  • Angebote zur Herstellung von Chancengleichheit (Integrationsförderung, Fortbildung, Beratung)
  • Schaffung und Förderung von Partizipation
  • Schaffung von Begegnungs- und Auseinandersetzungsebenen

Arbeit auf kommunaler Ebene

  • Sicherung und Herstellung von geeigneten Maßnahmen
  • Öffentlichkeitsarbeit, öffentliche Positionierung
  • Entwicklung integrierter Stadtteilkonzepte
  • Infrastrukturförderung
  • Initiierung von Partizipation aller Bewohnergruppen (Integrationsförderung)
  • Schaffung von Begegnungs- und Auseinandersetzungsebenen
  • Bereitstellung von Präventions- und Bildungsangeboten
  • Bündelung und Koordination kommunaler Aktivitäten
  • Herstellung regionaler und überregionaler Bezüge
  • Koordination und Beratung von Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen und Freien Trägern

Die Stadt Wuppertal legt somit besondere Schwerpunkte in den Bereichen Prävention, Partizipation und Angebote zur Förderung von Begegnung und Auseinandersetzung, möglichst auf Basis gemeinsamer Interessen und Ziele.

Es wird davon ausgegangen, dass Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung menschliche Phänomene sind. Demnach ist mit allen Ausprägungen von Gruppen und Individuen zu arbeiten und zu versuchen bei diesen zu erreichen, eigene Sichtweisen und Vorurteile zu reflektieren und den Umgang mit „Fremdem“ und  „Unbekanntem“ zu erfahren und zu experimentieren.

Grundsätzlich wird angenommen, dass ein Zusammenleben nur funktionieren kann, wenn Kommunikation zwischen allen Beteiligten möglichst breit hergestellt werden kann. Dies ist Grundvoraussetzung bestehende Meinungsbilder zu bearbeiten, gemeinsame Interessen zu entwickeln und zu realisieren und bestehende Vorurteile zu bearbeiten.

Um hier geeignete Angebote bereit zu stellen ist es notwendig, Angebote bestehender Einrichtungen zu koordinieren, zu beraten und zu optimieren, neue Angebotsformen zu schaffen und zu experimentieren. Darüber hinaus sollen diese Aspekte in die Konzeption der Prozesse der Agenda 21 und der Integrationsförderung einfließen. Auf kommunaler Ebene ist darüber hinaus eine Koordinierung von Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung von Multiplikatoren und der Förderung von Angeboten anzustreben.

 

Dieser Ansatz umfasst eine Arbeit mit Rechtsradikalen, -extremen, da davon auszugehen ist, dass sich diese im Rahmen verschiedenster Institutionen und

Zusammenhänge (Schule, Arbeitsverhältnisse, kommunale Angebote) bewegen und somit erreicht werden.

Direkte (zusätzliche) Angebote an diese Gruppe(wie Aussteigerprogramme, Freizeit- oder Beratungsangebote, Streetwork) werden nicht hergestellt.

Sie finden wenn, in bestehenden Angebotsformen statt. Zum Einen, weil davon ausgegangen wird, dass überregionale Angebote wie Aussteigerprogramme bestehen und genutzt werden können, zum Zweiten, weil durch Angebote an diese Gruppen Rahmen geschaffen werden könnten, die diesen eine Art Lobby und „Wichtigkeit“ gäben, die nicht angezeigt ist und ihnen eine überhöhte Wichtigkeit im Verhältnis zu anderen Gruppen gäbe, was als eher schädlich betrachtet wird.  Zudem wird eine direkte (auch öffentliche) Auseinandersetzung über ideologische Inhalte als wenig effektiv angesehen, da dies weniger zu einer Modifizierung von bestehenden Weltbildern führt, sondern eher eine Plattform zur Verbreitung ihrer „Ideen“ liefert bzw. ihre Separation eher verstärkt. 

Primär richtet sich dieser Ansatz an alle Bewohnergruppen und geht davon aus, dass durch Herstellung von Partizipation, Verbesserung von Integration, Herstellung von Chancengleichheit und Optimierung von Information und offener Auseinandersetzung eine Verbesserung des Zusammenlebens, ein Abbau von Vorurteilen und eine Bearbeitung rechtsradikaler Tendenzen langfristig effektiv zu bearbeiten ist.

    • Kontakt

      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

    • Folge uns