• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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Wuppertaler Afrika-Filmtage

afrika filmtageIm September gibt es ein ganz besonderes Highlight für alle Film- und Afrika-Begeisterten. Im Rex-Kino in Elberfeld veranstaltet die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V vom 16.09. - 27.09.2016 die „Ersten Wuppertaler Afrika-Filmtage“. Bei diesen werden die Filme mit Afrikabezug vorgeführt und zum Teil auch von den Regisseurinnen vorgestellt.

Flyer Seite 1
Flyer Seite 2

Programm

 

Die Filme:

16.09.2016 / Freitag. 20:15 Uhr:

A PEINE J'OUVRE LES YEUX
Regie: Leyla Bouzid; Tunesien 2015; OF m. dt. UT; DCP, 102 min.
Tunis im Jahr 2010, kurz vor dem Sturz der Ben Ali-Diktatur. Die 18-jährige Farah hat gerade das Abitur gemacht und ihre Familie hofft, dass sie Medizin studiert und Ärztin wird. Farah aber hat andere Pläne: als Sängerin einer Rock-Band rebelliert sie mit politischen Texten gegen die beklemmende Enge der autoritär geführten tunesischen Gesellschaft.
Mit A PEINE J’OUVRE LES YEUX hat Filmemacherin Leyla Bouzid das vibrierende Portrait einer jungen Frau kreiert, die für Meinungsfreiheit und gegen männerdominierte Strukturen kämpft und dadurch in Konflikt mit dem Repressionsapparat des Systems gerät.

 


18.09.2016 / Sonntag. 12:30 Uhr:
PATIENCE, PATIENCE, T'IRAS AU PARADIS!
Regie: Hadja Lahbib; Belgien 2014; OF m. dt. UT; DCP; 86 min.
In den 1960er Jahren kamen Hundertausende Nordafrikaner zum Arbeiten nach Europa. Ihnen folgten auch zahllose Frauen, die in ihren Zuhause alles hinter sich ließen, um ihren Männern in unbekannte Länder wie z.B. Belgien zu folgen. Dort spielte sich ihr Leben in dem eng begrenzten Radius zwischen Wohnung und Marktplatz ab und viele lernten nicht einmal lesen und schreiben. Als Trost hörten sie den Spruch PATIENCE, PATIENCE, T’IRAS AU PARADIS ! (« Habt Geduld, auf Euch wartet das Paradies! »). Doch einigen der Frauen reißt nach Jahrzehnten der Ausgrenzung der Geduldsfaden und sie treten aus den Schatten ihrer Männer. Der Film begleitet sie bei ihrem ermutigenden Aufbruch in eine bislang unbekannte Welt.

 

19.09.2016 / Montag. 18:00 Uhr:
AYA WAL BAHR (AYA GOES TO THE BEACH)
Regie: Maryam Touzani; Marokko 2015; OF m. dt. UT; DCP; 19 min.
Fernsehen und sich in Träumereien vom Meer verlieren – das ist die einzige Unterhaltung für das 10-jährige Hausmädchen Aya. Gemeinsam mit ihrer an den Rollstuhl gefesselten Nachbarin sucht sie nach einem Weg, ihre Träume wahr werden zu lassen.

KWAKU ANANSE
Regie: Akosua Adoma Owusu; Ghana/ USA 2013; OF m. dt. UT; DCP; 25 min.
Zur Beerdigung ihres Vaters kehrt Nyan aus den USA nach Ghana zurück, von dessen zweiter Familie sie sich längst entfremdet hat. Erst eine mystische Begegnung mit dem Geist des Verstorbenen verändert ihren Blick auf die traditionelle Begräbniszeremonie.

SOEUR OYO
Regie: Monique Mbeka Phoba; DR Kongo 2014; OF m. dt. UT; DCP; 24 min.
Im kolonialen Kongo der 1950er Jahre besucht die 10-jährige Godelive eine katholische Nonnenschule, die einzige weiterführende Ausbildungsstätte für
einheimische Mädchen. Aber die strikt westliche Erziehung kollidiert mit den Erinnerungen des Mädchens an die Traditionen ihrer Großmutter

SOKO SONKO / THE MARKET KING
Regie: Ekwa Msangis; USA/ Kenia 2014; OF m. dt. UT; DCP; 20 min.
Als seine Frau die Grippe erwischt, liegt es an Ed, seine Tochter zum fälligen Frisörtermin auf den Markt zu begleiten. Ein Film über die Bindung zwischen Vater und Tochter mit urkomischen Folgen.

 

20.09.2016 / Dienstag. 20:15 Uhr:
SISTERS OF THE SCREEN - AFRICAN WOMEN IN CINEMA
Regie: Beti Ellerson; USA 2002; OF m. dt. UT; DCP; 73 min.
Eine Hommage an die Frauen, die das afrikanische Kino in den ersten drei Jahrzehnten nach der Unabhängigkeit wesentlich mit geprägt haben, aber trotzdem nicht dieselbe Beachtung fanden wie die männlichen Filmschaffenden ihrer Generation. Mit Filmausschnitten und Interviews stellt Beti Ellerson Regisseurinnen vor wie die Senegalesin Safi Faye, die als erste Frau südlich der Sahara Spielfilme drehte, und Fanta Régina Nacro, die dies als erste in Burkina Faso, dem Land des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO, tat. Aber auch jüngere Regisseurinnen wie Anna Mungai aus Kenia und Ngozi Onwurah aus Nigeria kommen zu Wort sowie Pionierinnen aus der Diaspora wie Sarah Maldoror aus Guadeloupe, die während des Befreiungskriegs in Angola ihren Klassiker SAMBIZANGA drehte. Darüber hinaus beschäftigt Ellerson sich mit dem Thema der kulturellen Authentizität, nachdem sie 1991 beim FESPACO in Ouagadougou gebeten wurde, ein erstes Vernetzungstreffen von Frauen zu verlassen, da dieses nicht für schwarze Filmemacherinnen aus der Diaspora, sondern nur für solche aus afrikanischen Ländern offen war.
Gast: Beti Ellerson

 

24.09.2016 / Samstag. 21:15 Uhr:
W.A.K.A
Regie: Françoise Ellong; Kamerun 2014; OF m. dt. UT; DCP; 98 min.
Douala, Kamerun: Als ihr Chef erfährt, dass Mathilde schwanger ist, verliert sie ihren Job als Kellnerin. Trotzdem entschließt sie sich, das Kind zu behalten. Doch nach der Geburt ist nicht einmal ihre Mutter bereit, sie zu unterstützen. Um zu überleben und ihrem Sohn Adam einmal ein besseres Leben zu ermöglichen, trifft Mathilde eine folgenschwere Entscheidung... 
Der Filmtitel W.A.K.A steht für „A Woman acts for her Kid Adam“ („Eine Frau kämpft für ihren Sohn Adam“). Regisseurin Francoise Ellong wirft einen schonungslosen Blick auf das Dilemma einer alleinerziehen. 
Gast: Francoise Ellong

 

27.09.2016 / Dienstag. 20:15 Uhr:
LES GRACIEUSES
Regie: Fatima Sissani; Frankreich 2014; OF m. dt. UT; DCP; 80 min.
Myriam, Sihem, Khadija, Kenza, Rokia und Leila, so heißen sechs Freundinnen, die sich seit frühester Kindheit kennen und aus dem Pariser Vorort, in dem sie aufwuchsen, nie ausgezogen sind. Ihre Familien sind vor Jahrzehnten aus Nord- und Westafrika nach Frankreich ausgewandert in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Die jungen Frauen kennen die Heimatländer ihrer Eltern nur noch aus dem Urlaub. Sie haben französische Pässe, aufgrund ihres Aussehens und ihrer Hautfarben aber trotzdem mit Vorbehalten ihnen gegenüber zu kämpfen. Aber sie lassen sich dadurch nicht einschüchtern, bedienen keines der gängigen Klischees von Bewohnerinnen der französischen Banlieus. Die Frauen diskutieren engagiert über Religion und Politik, Beziehungen und Sexualität und sie tun dies stolz, unabhängig und immer mit einem Lächeln auf den Lippen.
Gast: Fatima Sissani

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      Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
      Bendahlerstraße 29
      42285 Wuppertal

      Tel.: 0202/563-2759
      Fax: 0202/563-8178

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