• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ eröffnet

    Der DGB Stadtverband Wuppertal hat heute in seiner Geschäftsstelle im Steinbecker Bahnhof die Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ eröffnet.

    Die Ausstellung wurde von Pro Asyl mit Unterstützung von DGB, IG Metall, Brot für die Welt, Diakonie, Evangelischer Kirche sowie der Stiftung gegen Rassismus konzipiert und erstellt.

    Auf 26 Tafeln werden Fluchtgründe und Fluchtursachen, Stationen und Gefahren auf der Flucht und die Reaktion der europäischen Länder auf die aktuelle Zuwande-rung beschrieben. Dabei werden informative Elemente mit emotionalen Bildern verbunden. Die Informationen beziehen sich dabei auf Zahlen, Daten und Fakten zu den weltweiten Fluchtbewegungen. Mehr als 60 Millionen Menschen sind aktuell auf der Flucht, davon ist die Hälfte unter 18 Jahren. Sie fliehen vor Krieg, Hunger, Folter, Unterdrückung und Verfolgung, aber auch vor Klimakatastrophen und deren Folgen. Ca. 39 Millionen sind in ihren Heimatländern auf der Flucht, nur die, die es sich leisten können, machen sich auf den Weg in Länder, die ihnen Sicherheit und Zukunft versprechen. 3.500 Menschen starben 2015 im Mittelmeer, 24.000 sind in den letzten 20 Jahren dort ertrunken.

    Zur Eröffnung stellte Guido Grüning, Vorsitzender des DGB in Wuppertal, heraus, dass Asyl nicht nur eine moralische oder politische Bedeutung habe, sondern auch ein Grundrecht in jedem Rechtsstaat sei. Wer sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte, sollte sich die Ausstellung in Ruhe ansehen. Sie ist in der gemeinsamen Geschäftsstelle von Ver.di und DGB im Bahnhof Steinbeck (Hoeftstr. 4) zu den Öffnungszeiten jederzeit bis Ende November zu sehen. 

    Die Ausstellung steht auch online unter
    https://issuu.com/pro_asyl/docs/fluchtistmenschenrecht-web2a?e=4871293/10625993
    zur Ansicht zur Verfügung.

    Fluchtpunkte

    fluchtpunkte vhsEinwanderer, Flüchtende, Integration

    Die Veranstaltungsreihe setzt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit dem Thema „Flucht & Integration“ auseinander. Die Perspektive der Geflüchteten spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Herausforderungen an die aufnehmende Gesellschaft. Kein Zweifel, die erfolgreiche Integration der vielen Menschen, die in Wuppertal Schutz suchen, ist eine Zukunftsaufgabe, die alle Betroffenen unterschiedlich herausfordert. Die Kenntnis der Chancen und Risiken dieses Prozesses, der nicht gleichsam „über Nacht“ erfolgreich verlaufen wird, ist die beste Grundlage zur Abwehr von Vorurteilen und populistischen Antworten. Die Veranstaltungsreihe leistet dazu einen Beitrag. 

    Download: Fluchtpunkte.pdf

    Lesung: Durch die Wand

    Bislimi LesungModeration: Michael Serrer
    Datum: 19. September 2016
    Uhrzeit: 19:30 Uhr
    Ort: Buchhandlung v. Mackensen, Friedrich-Ebert-Str. 12, 42103 Wuppertal
    Veranstalter: Katholisches Bildungswerk Wuppertal/Solingen/Remscheid
    Eintritt: 5,00 Euro*/6,00 Euro
    * Vorverkauf in der Buchhandlung v. Mackensen

    Nizaqete hatte eine glückliche Kindheit, sie wuchs in der Geborgenheit einer Großfamilie auf, die mütterlicherseits den Roma angehörte; die Verwandten des Vaters waren Hashkali. Wie ihre albanischen Nachbarkinder ist sie muslimisch, besucht mit ihnen gemeinsam die Schule. Doch Anfang der 1990er Jahre wachsen die Spannungen zwischen Serben und Albanern. Die Volkszugehörigkeit der Eltern wird nun zunehmend zum Auslöser von Diskriminierungen und Ausgrenzungen.

    Weiterlesen

    Andreas Zick: Was ist los in Deutschland?

    Über Rechtspopulismus, Verunsicherung, Demokratiekrise und Radikalisierung

    Am 20. Juli ist mit Konfliktforscher Andreas Zick, einer der öffentlich anerkanntesten und engagiertesten Wissenschaftler in Wuppertal. Der vor wenigen Tagen, am 04. Juli 2016, mit dem Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für seine herausregende Vermittlung der Forschungen zu Gewalt, Diskriminierung und Konflikt ausgezeichnete Forscher spricht zum Thema: „Was ist los in Deutschland?“ – Über Rechtspopulismus, Verunsicherung, Demokratiekrise und Radikalisierung. Ab 19.30 Uhr in der CityKirche Elberfeld (Alte Reformierte Kirche)Kirchplatz 2, 42103 Wuppertal beginnt die Veranstaltung der SPD in Kooperation mit der CityKirche Elberfeld.

    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/187679/index.html
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=60128
    http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/iq-wissenschaft-und-forschung/communicator-konfliktforschung-vorurteile100.html


    Vortrag: Prof. Dr. Andreas Zick (IKG)
    Gespräch und Vortrag u.a. mit: Daniel Bax (Neue Deutsche Medienmacher, Inlandsredakteur taz), Sebastian Goecke (Geschäftsführer Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz), Moderation: Helge Lindh

    Prof. Dr. Andreas Zick (Universität Bielefeld) wird im Rahmen des Sommerprogramms am Tag des Gedenkens an den 20. Juli 1944 über die aktuelle Stimmungslage in Deutschland in Zeiten großer Wahlerfolge der AfD, über Konflikte, Gewaltpotentiale und Radikalisierung sowie das Klima zwischen gesellschaftlichen Gruppen vortragen. Zick, der intensiv Vorurteile und Menschenfeindlichkeit analysiert, fordert einen „Generalplan zur Prävention und Intervention gegen menschenfeindliche Meinungen und Handlungen“. Daniel Bax, geboren 1970 in Blumenau/Brasilien, aufgewachsen in Freiburg und Berlin, Studium der Publizistik und Islamwissenschaften, arbeitet seit 15 Jahren als Journalist bei der taz und publiziert als Inlandsredakteur vor allem zu den Themen Migration, Integration und Islam. Vor kurzem veröffentlichte er das Buch „Angst ums Abendland. Warum wir uns nicht vor Muslimen, sondern vor den Islamfeinden fürchten sollten“. Bax ist Mitglied im Vorstand des Netzwerkes „Neue Deutsche Medienmacher“.
    Der Besuch von Andreas Zick ist zugleich Auftakt einer Reihe von Begegnungen mit "Wuppertaler Köpfen" in den nächsten Jahren, bundesweit aktiven Persönlichkeiten, die Wuppertaler Wurzeln haben oder Wuppertal auf eine besondere Weise verbunden sind, ohne dass uns dieses oft bewusst ist. Prof. Zick begann seine wissenschaftliche Laufbahn zu Anfang der 90er Jahre mit einer 13-jährigen Mitarbeit an der Bergischen Universität.

    Wettbewerb: Aktiv für Demokratie und Toleranz

    Wettbewerb aktiv 2016 brAuch in diesem Jahr sucht das von der Bundesregierung gegründete „Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt“ (BfDT) mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz 2016“ erfolgreiche zivilgesellschaftliche Aktivitäten für eine lebendige und demokratische Gesellschaft.

    Den Preisträgerinnen und Preisträgern winken Geldpreise in Höhe von 1.000 bis 5.000 Euro und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit. Zum 16. Mal in Folge wollen wir so Einzelpersonen und Gruppen, die das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen. Gute Projekte sollen Schule machen und zum Nachahmen anregen!

    Der Einsendeschluss ist der 25.09.2016 (Datum des Poststempels). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

    Weitere Informationen gibt es im Flyer:

    Wettbewerb Aktiv

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        Bendahlerstraße 29
        42285 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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