• Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.

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    Fest: Schule ohne Rassismus

    WZQsjYCbcNmZEpntgbXXIa0F6mfdVjBPE3BL4U4icZR2hXIHwXY UMjQK2FtwrXvXMPK5cc 5wPWLZAS1w 1Das Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium Wuppertal gehört seit einem Jahr zum Netzwerk "Schulen ohne Rassismus". Für die Schule ist das ein Grund zu feiern. Was gehört zu einem Fest dazu? Gute Musik, viel Sonne, fairer Fußball und ... viele Gäste.

    Deshalb lädt das WDG alle ein, die Schule am 7. Juli (Donnerstag vor den Ferien) ab 14.00 Uhr zu besuchen und ordentlich mit zu feiern.

    Trainings zur Bewältigung rassistischer Diskriminierung

    Der Lehrer und Diplompädagoge Hartmut Eisengräber bietet verschiedene Trainings zur Bewältigung rassistischer Diskriminierung an. Kern der Übungen sind Aktivtrainings, bei denen den Teilnehmern beispielsweise Handlungsmöglichkeiten für Bedrohungssituationen geboten werden. Diese gibt es zum einen auf Schulen zugeschnitten, sodass die Einheiten in den Unterricht implementiert werden können. Zum anderen gibt es extra Angebote für die Jugend- und Erwachsenenbildung. Diese eignen sich besonders für MultiplikatorInnen aus den Bereichen Jugendarbeit, Sportjugend, Freiwilliges Soziales Jahr, kirchliche und politische Jugend- und Erwachsenenbildung (Parteien, Verbände, Initiativen).

    Mehr Infos gibt es im Flyer, in denen auch das Trainingsbuch gegen Rassismus geführt ist:

    Flyer

    Pressemitteilung: „Flucht 1945 / Flucht 2016“ – Zeitzeugen gesucht

    Die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz sucht für ein Projekt zum Thema „Flucht“ Wuppertaler Seniorinnen und Senioren mit eigener Flucht- und Vertreibungsgeschichte sowie Flüchtlinge verschiedenster nationaler Herkunft, die im Wuppertal leben, sowohl Menschen, die schon länger hier leben als auch aktuell neu angekommene Geflüchtete, die bereit sind ihre Geschichten zu erzählen.

    Das Thema Flucht wird derzeit breit und kontrovers diskutiert. Besonders die Frage „Schaffen wir das?“ wird immer wieder gestellt. Die Frage „Wie schaffen das die Geflüchteten?“ stellt kaum jemand. Was bedeutet Flucht für die Betroffenen? Welche Gründe sind es, die Menschen zur Flucht treiben? Werden Fremde willkommen geheißen oder sehen sie sich Anfeindungen der ansässigen Bevölkerung gegenüber? Wie finden sich Geflüchtete im neuen Lebensumfeld zurecht? Wie lange dauert es, sich angekommen (und im Idealfall sogar integriert) zu fühlen?

    Die Wuppertaler Initiative will mit ihrem Projekt „Flucht 1945 / Flucht 2016“ herausfinden und vergleichen, was Flucht damals und heute für die Betroffenen bedeutet hat beziehungsweise bedeutet. Geplant ist, eine Ausstellung und verschiedene Veranstaltungsformen zu entwickeln, die Antworten auf die Frage geben, welche Auswirkungen Flucht auf die Menschen damals und heute hatte beziehungsweise hat.

    Um diese Fragen zu beleuchten, sucht die Wuppertaler Initiative Seniorinnen und Senioren mit eigener Fluchtgeschichte. Heute kaum noch im Bewusstsein ist, dass es in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg in Westdeutschland die größte Flüchtlingszuwanderung in die Bundesrepublik gab: Millionen von Menschen, die vor dem Krieg geflohen waren beziehungsweise vertrieben wurden, sind damals im Westen des Landes angekommen. Oft waren sie, wie Flüchtlinge heute, in den Regionen, die sie nach oft unvorstellbaren Strapazen erreicht hatten, Anfeindungen und Vorurteilen ausgesetzt.

    Zudem werden Flüchtlinge verschiedenster nationaler Herkunft, die schon länger in Wuppertal leben sowie Geflüchtete, die aktuell hier angekommen sind gesucht, ihre Geschichten zu erzählen.

    Diese werden in Form einer Ausstellung dokumentiert, die Ende des Jahres in Wuppertal gezeigt werden soll. Neben der Ausstellung sollen Begegnungen sowohl unter den Geflüchteten als auch zwischen Besucherinnen und Besuchern der Ausstellung und den Erzählerinnen und Erzählern ihrer Geschichten ermöglicht werden.
    Wer bei diesem Projekt mit dabei sein möchte, mehr darüber erfahren will und wer eventuell Bilder oder Erinnerungsstücke seiner Fluchtgeschichte beisteuern kann, wendet sich bitte an die Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon 5632759) Ansprechpartner dort sind Sebastian Goecke und Oliver Schulten.

    Kunst- und Museumsnacht in der Begegnungsstätte

    Führungen, Lesungen, Musik, Singen, Kuchen und süßer Wein

    Auch die Begegnungsstätte Alte Synagoge ist ein lohnendes Ziel auf dem Spaziergang durch die Kunst- und Museumsnacht am Freitag, den 01.07. in Wuppertal. Ab 18 Uhr ist die Ausstellung für alle geöffnet, der Eintritt ist frei. Führungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, Lesungen „jüdischer“ origineller Texte, ein sorgfältig komponiertes Musikprogramm und die idyllische Stimmung des Gartens mit seinem Wasserlauf, der Beleuchtung mit Kerzen und der ungewöhnlichen Akustik des Raums machen diesen Ort mitten in der Stadt zu einem eindrucksvollen Erlebnis.

    Das Programm:
    18.00 Uhr: Mitten in der Stadt. Architektur- und GartenFÜHRUNG mit Ulrike Schrader
    18.30 Uhr: FÜHRUNG für Kinder mit Bastian Steinhauer und Christine Hartung
    19.30 Uhr: GEIGENMUSIK mit Jakob Schatz: Niccolò Paganini, Variationen für Violine solo
    20.00 Uhr: „Tumult, Zank und Unordnung“. LESUNG mit Philipp Schepmann
    20.30 Uhr: GEIGENMUSIK mit Jakob Schatz: Johann Sebastian Bach, Partita E-Dur für Violine solo BWV 1006: Präludium, Gavotte, Gigue
    21.00 Uhr: Tora, Tallit, Tefillin. Jüdische Kultgegenstände. FÜHRUNG mit Ulrike Schrader
    21.30 Uhr: „Gesottene Katze scheut den kochenden Kessel“. LESUNG mit Julia Wolff
    22.00 Uhr: CELLOMUSIK mit Bettina und Dorothea Baumann
    22.30 Uhr: Einladung zum RUDELSINGEN: Abendlieder
    23.00 Uhr: Ausklang mit süßem WEIN und HONIGKUCHEN
    www.alte-synagoge-wuppertal.de

    Bei Rückfragen:
    Dr. Ulrike Schrader, Tel. 0202-563.2843 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Aufführung: Die Gewehre der Frau Carrar

    gewehre carras 2Das Ensemble “Projektgruppe Ernst Toller” lädt zur Darbietung des Brecht-Stückes “Die Gewehre der Frau Carrar” ein. Die Aufführung findet am Sonntag, dem 3. Juli 2016, 15.00 Uhr, auf dem Pressefest der Wochenzeitung “Unsere Zeit” UZ in der Eishalle statt und ist die letzte Gelegenheit das Stück vor der Sommerpause zu sehen.
    Das Fest findet statt im Revierpark Dortmund-Wischlingen.

      • Kontakt

        Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.
        Bendahlerstraße 29
        42285 Wuppertal

        Tel.: 0202/563-2759
        Fax: 0202/563-8178

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